Table Of Contents
Erweiterte Router-Konfiguration
Konfigurieren der Unterstützung für PPP über Ethernet
Konfigurieren der PPPoE-Client-Unterstützung
Konfigurationsbeispiel
Konfigurieren der maximalen TCP-Segmentgröße für PPP über Ethernet
Konfigurationsbeispiel
Konfigurieren der maximalen TCP-Segmentgröße für PPPoE
Konfigurationsbeispiel
Konfigurieren von Warteschlangen mit geringer Latenzzeit sowie der Verbindungsfragmentierung und Überlappung
Konfigurieren von LLQ
Konfigurieren von LFI
Konfigurieren der klassenbasierten Verkehrsbeeinflussung zur Unterstützung von Warteschlangen mit geringer Latenzzeit
Konfigurieren von CBTS für LLQ
Konfigurationsbeispiel
Konfigurieren der Länge des PVC-Übertragungsrings
Konfigurationsbeispiel
Konfigurieren des DHCP-Serverimports
Konfigurationsbeispiele
Konfigurieren der Subnetzmasken-Zustellung durch das IP Control Protocol
Konfigurationsbeispiele
Konfigurieren des Service Assurance Agent
Konfigurieren von Secure Shell
Konfigurieren benannter IP-Zugangslisten
Konfigurieren der internationalen Telefonunterstützung
Konfigurationsbeispiel
Unterstützung für internationalen Rufton, Kadenz, Ruftonfrequenz und Impedanz
cptone (Befehl)
ring cadence (Befehl)
ring frequency (Befehl)
impedance (Befehl)
Konfigurieren der internationalen Rufnummernübermittlung
caller-id enable (Befehl)
caller-id alerting (Befehl)
caller-id block (Befehl)
Konfigurieren der Committed Access Rate
Konfigurationsbeispiel
Konfigurieren der VPN IPSec-Unterstützung über NAT
NAT Default Inside Server Enhancement
Konfigurationsbeispiel
Konfigurieren der Unterstützung von VoAAL2 ATM Forum Profile 9
Konfigurieren von ATM Forum Profile 9
Konfigurationsbeispiel
Konfigurieren der Unterstützung für ATM OAM F5 Continuity Check
oam-pvc manage cc (Befehl)
oam retry cc activation-count deactivation-count retry-frequency (Befehl)
oam-pvc manage cc deny (Befehl)
debug atm oam cc (Befehl)
Beispielausgabe
Konfigurieren der RADIUS-Unterstützung
Konfigurieren des Cisco Easy VPN-Clients
Easy VPN-Dokumentation
Konfigurationsbeispiel
Konfigurieren von Dial-on-Demand Routing für PPPoE-Client
Konfigurieren von DDR für einen PPPoE-Client
Konfigurieren des Weighted Fair Queuing
Konfigurieren des Weighted Fair Queuing
Beispielkonfiguration
Konfigurieren von DSL-Befehlen
Konfigurationsbeispiel
Aktivieren des DSL-Trainingsprotokolls
Laden des DSL-Trainingsprotokolls und anschließendes Deaktivieren des Ladevorgangs
Auswählen der sekundären DSL-Firmware
Ausgabebeispiel
Konfigurationsbeispiel
Konfigurieren von FTP-Clients
Erweiterte Router-Konfiguration
Dieses Kapitel enthält Verfahren für die erweiterte Konfiguration.
Hinweis
Nicht jede beschriebene Funktion wird notwendigerweise von jedem Router-Modell unterstützt. Die jeweiligen Funktionseinschränkungen werden, sofern möglich und zutreffend, aufgelistet.
Wenn Sie ein Netzwerk lieber anhand von Netzwerkszenarien einrichten, lesen Sie Kapitel 2, „Netzwerkszenarien.". Hinweise zur grundlegenden Router-Konfiguration finden Sie in Kapitel 3, „Grundlegende Router-Konfiguration.".
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
•
Konfigurieren der Unterstützung für PPP über Ethernet
•
Konfigurieren der maximalen TCP-Segmentgröße für PPPoE
•
Konfigurieren von Warteschlangen mit geringer Latenzzeit sowie der Verbindungsfragmentierung und Überlappung
•
Konfigurieren der klassenbasierten Verkehrsbeeinflussung zur Unterstützung von Warteschlangen mit geringer Latenzzeit
•
Konfigurieren der Länge des PVC-Übertragungsrings
•
Konfigurieren des DHCP-Serverimports
•
Konfigurieren der Subnetzmasken-Zustellung durch das IP Control Protocol
•
Konfigurieren des Service Assurance Agent
•
Konfigurieren von Secure Shell
•
Konfigurieren benannter IP-Zugangslisten
•
Konfigurieren der internationalen Telefonunterstützung
•
Konfigurieren der Committed Access Rate
•
Konfigurieren der VPN IPSec-Unterstützung über NAT
•
Konfigurieren der Unterstützung von VoAAL2 ATM Forum Profile 9
•
Konfigurieren der Unterstützung für ATM OAM F5 Continuity Check
•
Konfigurieren der RADIUS-Unterstützung
•
Konfigurieren des Cisco Easy VPN-Clients
•
Konfigurieren von Dial-on-Demand Routing für PPPoE-Client
•
Konfigurieren des Weighted Fair Queuing
•
Konfigurieren von DSL-Befehlen
•
Konfigurieren von FTP-Clients
Jeder Abschnitt umfasst ein Konfigurationsbeispiel und Prüfschritte, sofern verfügbar.
Konfigurieren der Unterstützung für PPP über Ethernet
In den nächsten Abschnitten wird die Konfiguration der Unterstützung für PPP über Ethernet beschrieben. Folgende Themen werden erläutert:
•
Konfigurieren der PPPoE-Client-Unterstützung
•
Konfigurieren der maximalen TCP-Segmentgröße für PPP über Ethernet
Konfigurieren der PPPoE-Client-Unterstützung
PPPoE wird auf den folgenden Cisco-Routern unterstützt:
•
Cisco 826 und Cisco 836
•
Cisco 827, Cisco 827H, Cisco 827-4V und Cisco 837
•
Cisco 828
•
Cisco 831
•
Cisco SOHO 77, Cisco SOHO 77H, Cisco SOHO 78, Cisco SOHO 96 und Cisco SOHO 97
Diese Funktion unterstützt den PPP over Ethernet (PPPoE)-Client in einer permanenten virtuellen ATM-Verbindung (Permanent Virtual Circuit, PVC). Es wird nur ein PPPoE-Client pro ATM-PVC unterstützt.
Vom oben beschriebenen Netzwerk wird eine PPPoE-Sitzung auf der Clientseite initiiert. Wenn während der Sitzung eine Zeitüberschreitung auftritt oder die Verbindung verloren geht, versucht der PPPoE-Client sofort, die Sitzung wiederherzustellen.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um den Router für die PPPoE-Clientunterstützung zu konfigurieren:
Schritt 1
Konfigurieren Sie die Virtual Private Dialup Network (VPDN)-Gruppennummer.
a.
Geben Sie den Befehl vpdn enable im globalen Konfigurationsmodus ein.
b.
Konfigurieren Sie die VPDN-Gruppe, indem Sie den Befehl vpdn group tag eingeben.
c.
Legen Sie die Wählrichtung fest, indem Sie den Befehl request-dialin in der VPDN-Gruppe eingeben.
d.
Legen Sie den Protokolltyp in der VPDN-Gruppe fest, indem Sie den Befehl protocol pppoe eingeben.
Schritt 2
Konfigurieren Sie die ATM-Schnittstelle mit PPPoE-Unterstützung.
a.
Konfigurieren Sie die ATM-Schnittstelle, indem Sie den Befehl interface atm 0 eingeben.
b.
Legen Sie den ATM-PVC fest, indem Sie den Befehl pvc number eingeben.
c.
Konfigurieren Sie den PPPoE-Client, und geben Sie die für das Klonen zu verwendende Dialer-Schnittstelle an, indem Sie den Befehl pppoe-client dial-pool-number number eingeben.
Schritt 3
Konfigurieren Sie die Dialer-Schnittstelle, indem Sie den Befehl int dialer number eingeben.
a.
Konfigurieren Sie die ausgehandelte IP-Adresse, indem Sie den Befehl ip address negotiated eingeben.
b.
Konfigurieren Sie die Authentifizierung für das Netzwerk, indem Sie den Befehl ppp authentication protocol eingeben. Dieser Schritt ist optional.
c.
Konfigurieren Sie die Dialer-Pool-Nummer, indem Sie den Befehl dialer pool number eingeben.
d.
Konfigurieren Sie die Dialer-Gruppennummer, indem Sie den Befehl dialer-group number eingeben.
e.
Konfigurieren Sie eine Dialer-Liste für die Dialer-Gruppe, indem Sie den Befehl dialer-list 1 protocol ip permit eingeben.
Hinweis
Es können mehrere PPPoE-Clients in verschiedenen PVCs ausgeführt werden. Dann ist es jedoch erforderlich, dass jeder Client eine separate Dialer-Schnittstelle und einen separaten Dialer-Pool verwendet und die PPP-Parameter auf die Dialer-Schnittstelle angewendet werden.
Wenn Sie den Befehl clear vpdn tunnel pppoe bei einer bereits eingerichteten PPPoE-Client-Sitzung eingeben, wird die PPPoE-Clientsitzung beendet, und der PPPoE-Client versucht sofort, die Sitzung wiederherzustellen.
Konfigurationsbeispiel
Das folgende Beispiel zeigt die Konfiguration eines PPPoE-Clients.
pppoe-client dial-pool-number 1
Konfigurieren der maximalen TCP-Segmentgröße für PPP über Ethernet
Wenn ein Cisco-Router den PPP over Ethernet (PPPoE)-Verkehrsfluss stoppt, können bei einem Computer, der an die Ethernet-Schnittstelle angeschlossen ist, Probleme beim Zugriff auf Websites auftreten. Dieses Problem lässt sich umgehen, wenn Sie die auf dem Computer konfigurierte Größe der maximalen Übertragungseinheit (Maximum Transmission Unit, MTU) manuell verringern, indem die maximale TCP-Segmentgröße (Maximum Segment Size, MSS) begrenzt wird. Geben Sie auf der Ethernet 0-Schnittstelle des Routers den folgenden Befehl ein:
ip tcp adjust-mss mss
mss entspricht hierbei einem Wert von 1452 oder darunter.
Außerdem müssen Sie die Netzwerkadressübersetzung (Network Address Translation, NAT) konfigurieren, damit der Befehl ip tcp adjust-mss funktioniert.
Diese Funktion wird auf Cisco SOHO 76-Routern nicht unterstützt.
Konfigurationsbeispiel
Das folgende Beispiel zeigt die Konfiguration eines PPPoE-Clients.
ip address 192.168.100.1 255.255.255.0
pppoe-client dial-pool-number 1
ppp authentication pap callin
ppp pap sent-username sohodyn password 7 141B1309000528
ip nat inside source list 101 interface Dialer1 overload
ip route 0.0.0.0.0.0.0.0 Dialer1
access-list 101 permit ip 192.168.100.0.0.0.0.255 any
Konfigurieren der maximalen TCP-Segmentgröße für PPPoE
Die Konfiguration der maximalen TCP-Segmentgröße für PPP over Ethernet (PPPoE) wird auf den folgenden Cisco-Routern unterstützt:
•
Cisco 826 und Cisco 836
•
Cisco 827, Cisco 827H, Cisco 827-4V und Cisco 837
•
Cisco SOHO 77, Cisco SOHO 77H, Cisco SOHO 78, Cisco 96 und Cisco SOHO 97
•
Cisco 828
Wenn ein Cisco-Router den PPPoE-Verkehrsfluss stoppt, können bei einem Computer, der an die Ethernet-Schnittstelle angeschlossen ist, Probleme beim Zugriff auf Websites auftreten. Dieses Problem lässt sich umgehen, wenn Sie die auf dem Computer konfigurierte Größe der maximalen Übertragungseinheit (Maximum Transmission Unit, MTU) manuell verringern, indem die maximale TCP-Segmentgröße (Maximum Segment Size, MSS) begrenzt wird. Geben Sie auf der Ethernet 0-Schnittstelle des Routers den folgenden Befehl ein:
mss entspricht hierbei einem Wert von 1452 oder darunter.
Außerdem müssen Sie die Netzwerkadressübersetzung (Network Address Translation, NAT) konfigurieren, damit der Befehl ip tcp adjust-mss funktioniert.
Konfigurationsbeispiel
Das folgende Beispiel zeigt die Konfiguration eines PPPoE-Clients.
ip address 192.168.100.1 255.255.255.0
pppoe-client dial-pool-number 1
ppp authentication pap callin
ppp pap sent-username sohodyn password 7 141B1309000528
ip nat inside source list 101 interface Dialer1 overload
ip route 0.0.0.0.0.0.0.0 Dialer1
access-list 101 permit ip 192.168.100.0.0.0.0.255 any
Konfigurieren von Warteschlangen mit geringer Latenzzeit sowie der Verbindungsfragmentierung und Überlappung
Durch das LLQ (Low-Latency Queuing)-Verfahren werden Warteschlangen mit geringer Latenzzeit bereitgestellt, die Voice over IP (VoIP)-Verkehr strikt nach Priorität übertragen. LLQ wird auf den folgenden Routern unterstützt:
•
Cisco 826 und Cisco 836
•
Cisco 827, Cisco 827H, Cisco 827-4V, Cisco 831 und Cisco 837
•
Cisco 828
Die Linkfragmentierung und Überlappung (Link Fragmentation and Interleaving, LFI) reduzieren die Sprachverkehr-Verzögerung und Jitter, indem große Datenpakete fragmentiert und Sprachpakete mit den Datenfragmenten überlappt werden.
Konfigurieren von LLQ
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um den Router für LLQ zu konfigurieren:
Schritt 1
Stellen Sie sicher, dass die Sprach- und Datenpakete unterschiedliche IP-Präzedenzwerte besitzen, damit der Router sie unterscheiden kann. In der Regel sollten Datenpakete die IP-Präzedenz 0 und Sprachpakete die IP-Präzedenz 5 haben. Wenn die VoIP-Pakete im Router erstellt werden, können Sie die IP-Präzedenz 5 für diese Pakete einstellen, indem Sie im Sprachkonfigurationsmodus für den DFÜ-Peer den Befehl ip precedence number wie folgt eingeben:
a.
Geben Sie den Befehl dial-peer voice 1 voip im globalen Konfigurationsmodus ein.
b.
Geben Sie den Befehl ip precedence 5 ein.
Schritt 2
Erstellen Sie eine Zugriffsliste und eine Klassenzuordnung für die Sprachpakete.
a.
Erstellen Sie eine Zugriffsliste, indem Sie den Befehl access-list 101 permit ip any any precedence 5 eingeben.
b.
Erstellen Sie eine Klassenzuordnung für die Sprachpakete, indem Sie den Befehl class-map match-all voice eingeben.
c.
Verknüpfen Sie die Klassenzuordnung mit der Zugriffsliste, indem Sie den Befehl match access-group 101 eingeben.
Schritt 3
Erstellen Sie das LLQ für Sprachverkehr.
a.
Erstellen Sie eine Richtlinienzuordnung, indem Sie den Befehl policy-map mypolicy eingeben.
b.
Definieren Sie die Klasse, indem Sie den Befehl class voice eingeben.
c.
Weisen Sie dem Sprachverkehr die bevorzugte Bandbreite zu. Die Größe hängt vom verwendeten Codec und der Anzahl der gleichzeitigen Anrufe ab, die Sie zulassen möchten. Ein Anruf mit dem Codec G.711 verbraucht beispielsweise 200 Kbit/s. Zur Unterstützung eines G.711-Sprachanrufs geben Sie daher den Befehl priority 200 ein.
Schritt 4
Legen Sie LLQ für die Dialer-Schnittstelle fest.
a.
Geben Sie den Befehl interface dialer 1 im globalen Konfigurationsmodus ein.
b.
Erstellen Sie eine Dienstrichtlinie, indem Sie den Befehl service-policy out mypolicy eingeben.
Konfigurieren von LFI
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um den Router für LFI zu konfigurieren.
Hinweis
Wenn Sie LFI konfigurieren, müssen die Datenfragmente größer als die Sprachpakete sein. Ansonsten werden die Sprachpakete fragmentiert, und die Sprachqualität verschlechtert sich.
Schritt 1
Konfigurieren Sie die Dialer-Bandbreite. Die Dialer-Schnittstelle hat eine Standardbandbreite von 56 Kbit/s. Dieser Wert kann u. U. unter der Sendebandbreite Ihrer Digital Subscriber Line (DSL)-Verbindung liegen. Die Größe der Sendebandbreite der DSL-Verbindung können Sie abfragen, indem Sie im Konfigurationsmodus der Dialer-Schnittstelle den Befehl show dsl interface atm0 eingeben. Wenn mehrere PVCs dieselbe DSL-Verbindung nutzen, muss die für die Dialer-Schnittstelle konfigurierte Bandbreite genauso groß wie die Bandbreite des ihr zugewiesenen PVCs sein.
Schritt 2
Aktivieren Sie PPP-Multilink, und konfigurieren Sie die Fragmentverzögerung und die Überlappung für die Dialer-Schnittstelle.
a.
Geben Sie den Befehl interface dialer 1 im globalen Konfigurationsmodus ein.
b.
Geben Sie die Dialer-Bandbreite an, indem Sie den Befehl bandwidth 640 eingeben. Die Bandbreite wird in Kilobit pro Sekunde (Kbit/s) angegeben.
c.
Geben Sie den Befehl ppp multilink ein.
d.
Geben Sie die PPP-Multilink-Überlappung (Interleaving) an, indem Sie den Befehl ppp multilink interleave eingeben.
e.
Definieren Sie die Fragmentverzögerung, indem Sie den Befehl ppp multilink fragment-delay 10 eingeben.
f.
Berechnen Sie die Fragmentgröße mit der folgenden Formel:
Fragmentgröße = (Bandbreite in Kbit/s/ 8) * Fragmentverzögerung in Millisekunden (ms)
In diesem Fall ist die Fragmentgröße = (640/8) * 10, also 800. Sie liegt damit über der maximalen Sprachpaketgröße von 200. Dies entspricht G.711 20 ms. Eine geringe Fragmentverzögerung entspricht einer Fragmentgröße, die u. U. unter der Sprachpaketgröße liegt und verminderte Sprachqualität ergibt.
Konfigurieren der klassenbasierten Verkehrsbeeinflussung zur Unterstützung von Warteschlangen mit geringer Latenzzeit
Klassenbasierte Verkehrsbeeinflussung (Class-based Traffic Shaping, CBTS) wird auf dem Cisco 831-Router unterstützt.
Mithilfe von CBTS kann die Übertragungsgeschwindigkeit des Datenverkehrs der WAN-Schnittstelle gesteuert werden, sodass sie mit der Geschwindigkeit des verbundenen Breitbandmodems oder der Remote-Zielschnittstelle übereinstimmt. Durch CBTS wird sichergestellt, dass der Datenverkehr den für ihn konfigurierten Richtlinien entspricht, wodurch Topologieengpässe mit nicht übereinstimmenden Datenraten vermieden werden können.
Mithilfe der Befehle shape average kbps und shape peak kbps können Sie die Verkehrsbeeinflussung für eine Schnittstelle definieren.
Hinweis
CBTS wird auf der Ethernet 1-Schnittstelle unterstützt.
Konfigurieren von CBTS für LLQ
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um CBTS zu konfigurieren. Beginnen Sie im globalen Konfigurationsmodus. Dieses Verfahren zeigt das Erstellen mehrerer Verkehrsklassen und das Verbinden dieser Klassen mit Richtlinienzuordnungen. Zudem wird das anschließende Verbinden der Richtlinienzuordnungen mit einer Routerschnittstelle erläutert.
Schritt 1
Definieren Sie eine Verkehrsklassifizierung.
a.
Geben Sie den Befehl class-map map-name ein, um eine Verkehrsklassifizierung zu definieren. Der Name voice könnte beispielsweise verwendet werden, um anzugeben, dass es sich um eine Klassenzuordnung für Sprachverkehr handelt.
b.
Geben Sie nun im Klassenkonfigurationsmodus den Befehl match ip precedence 5 ein, um den gesamten IP-Sprachverkehr mit einer Präzedenz von 5 zuzuordnen. In der Dokumentation „Cisco Architecture for Voice, Video and Integrated Data (AVVID)" ist ein Präzedenzwert von 5 für Voice-over-IP-Verkehr angegeben.
c.
Geben Sie exit ein, um den Klassenkonfigurationsmodus zu beenden.
Schritt 2
Definieren Sie eine Richtlinienzuordnung mit verbundenen Klassen für Warteschlangen mit geringer Latenzzeit.
a.
Geben Sie den Befehl policy-map map-name im globalen Konfigurationsmodus ein, um Richtlinien zu erstellen und unterschiedliche Netzwerkressourcen den definierten Verkehrsklassen zuzuordnen. Sie könnten beispielsweise den Namen LLQ verwenden, um anzugeben, dass dies die Richtlinienzuordnung für LLQ ist.
b.
Definieren Sie nun im Richtlinienzuordnungsmodus eine Klasse für den Sprachverkehr, indem Sie class QOS-class-name eingeben, wobei Sie den Klassenzuordnungsnamen verwenden, den Sie mithilfe des Befehls class-map in Schritt 1 definiert haben. Mit diesem Befehl wechselt der Router in den Konfigurationsmodus für QOS-Klassen.
c.
Geben Sie priority number ein, wobei „number" die Bandbreite in Kilobit pro Sekunde (Kbit/s) ist. Ein Wert von 300, der auch in der Beispielkonfiguration verwendet wird, stellt eine ausreichende Bandbreite für zwei G.711-Sprachanschlüsse zur Verfügung. Bevor Sie einen Prioritätswert festlegen, lesen Sie sich die Spezifikation für den für Sprachanrufe verwendeten CODEC durch.
d.
Geben Sie exit ein, um zum Konfigurationsmodus für Richtlinienzuordnungen zurückzukehren.
e.
Geben Sie class class-default ein, um die Standardklasse für alle Verkehrstypen außer Sprachverkehr zu verwenden. Der Name „class-default" ist bekannt und muss nicht mithilfe des Befehls class-map vordefiniert werden.
f.
Wenden Sie WFQ auf den gesamten Verkehr außer auf Sprachverkehr an, indem Sie den Befehl fair-queue eingeben.
g.
Geben Sie zweimal exit ein, um zum globalen Konfigurationsmodus zurückzukehren.
Schritt 3
Definieren Sie eine Richtlinienzuordnung für Verkehrsbeeinflussung.
a.
Geben Sie im globalen Konfigurationsmodus policy-map map-name ein. Der Name shape sollte verwendet werden, um anzuzeigen, dass diese Zuordnung eine Beeinflussung des gesamten Verkehrs definiert, der mit der Bandbreite für Remote-Übertragung kompatibel ist.
b.
Geben Sie class class-default ein, um die Standardklasse mit dieser Richtlinienzuordnung zu verbinden.
c.
Legen Sie die nach der Verkehrsbeeinflussung zu verwendende Übertragungsgeschwindigkeit so fest, dass sie mit der Geschwindigkeit des Breitbandmodems oder der Remote-Schnittstelle übereinstimmt, indem Sie den Befehl shape average kbps eingeben, wobei kbps ein Wert in Kilobit pro Sekunde (Kbit/s) ist.
Achtung 
Die eingegebene Übertragungsgeschwindigkeit muss niedriger oder gleich der TX-Bandbreite der DSL oder des Kabelmodems sein, mit der bzw. dem der Router verbunden ist. Wenn ein Wert angegeben ist, der größer ist als die TX-Bandbreite des Modems, wird das Modem überlastet, und die Vorteile der Verwendung von QOS können verloren gehen.
d.
Geben Sie service-policy name ein, um die LLQ-Richtlinienzuordnung mit der Richtlinienzuordnung für Verkehrsbeeinflussung zu verbinden. Falls als Zuordnungsname für die Warteschlange mit geringer Latenzzeit LLQ verwendet wird, dann ist für name der Begriff LLQ festgelegt.
e.
Geben Sie zweimal exit ein, um zum globalen Konfigurationsmodus zurückzukehren.
Schritt 4
Wenden Sie diese Richtlinien auf die Ethernet 1-Schnittstelle an.
a.
Geben Sie den Befehl interface Ethernet 1 ein.
b.
Wenden Sie die Dienstrichtlinie auf die Ethernet 1-Schnittstelle an, indem Sie service-policy output name eingeben, wobei name mit der Richtlinie übereinstimmt, die in der Richtlinienzuordnung für die Verkehrsbeeinflussung definiert ist. Wenn der Name der Richtlinienzuordnung für die Verkehrsbeeinflussung shape wäre, wäre der Name der Dienstrichtlinie ebenfalls shape.
Schritt 5
Geben Sie end ein, um den Router-Konfigurationsmodus zu beenden.
Konfigurationsbeispiel
Das folgende Beispiel zeigt das Konfigurieren eines Cisco-Routers für eine Verbindung zu einem Breitbandmodem mit eingeschränkter Bandbreite, wobei die Qualität der Sprachleitung sichergestellt wird. Zwei Richtlinienzuordnungen werden konfiguriert:
•
Richtlinienzuordnung LLQ
•
Richtlinienzuordnung shape
Durch die Richtlinienzuordnung LLQ wird sichergestellt, dass Sprachverkehr über eine Warteschlange mit strikter Priorität mit einer Bandbreite von bis zu 300 Kbit/s verfügt. Die Richtlinienzuordnung „shape" begrenzt den Gesamtdurchsatz auf 2,2 Mbit/s.
service timestamps debug uptime
service timestamps log uptime
no service password encryption
class-map match-all voice
ip address 1.7.65.11 255.255.0.0
ip address 192.168.1.101 255.255.255.0
service-policy output shape
scheduler max-task-time 5000
Konfigurieren der Länge des PVC-Übertragungsrings
Die Länge des PVC-Übertragungsrings kann auf den folgenden Cisco-Routern konfiguriert werden:
•
Cisco 826 und Cisco 836
•
Cisco 827, Cisco 827H, Cisco 827-4V und Cisco 837
•
Cisco 828
•
Cisco SOHO 77, Cisco SOHO 77H, Cisco SOHO 78, Cisco SOHO 96 und Cisco SOHO 97
Wenn Sprach- und Datenpakete denselben PVC verwenden, ist es wichtig, die Größe des PVC-Übertragungsrings (TX) zu reduzieren. Dadurch wird die maximale Anzahl von Datenpaketen und Fragmenten, die vor einem Sprachpaket in der Hardwarewarteschlange stehen können, und damit die Latenzzeit verringert.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Größe des PVC-TX-Rings zu reduzieren:
Schritt 1
Geben Sie den Befehl int atm 0 im globalen Konfigurationsmodus ein.
Schritt 2
Geben Sie die PVC-Nummer an, indem Sie den Befehl pvc 1/100 eingeben.
Schritt 3
Verringern Sie die Größe des PVC-TX-Rings auf 3, indem Sie den Befehl tx-ring-limit 3 eingeben.
Konfigurationsbeispiel
Das folgende Beispiel kombiniert LFI, LLQ und die PVC-TX-Ringkonfigurationen.
class-map match-all voice
ip address 70.0.0.1 255.255.255.0
interface ATM0.1 point-to-point
encapsulation aal5mux ppp dialer
ip address 60.0.0.1 255.255.255.0
service-policy output mypolicy
ppp multilink fragment-delay 10
access-list 101 permit ip any any precedence 5
destination-pattern 1105555
destination-pattern 2105555
session target ipv4:60.0.0.2
Konfigurieren des DHCP-Serverimports
Diese Funktion wird auf den folgenden Cisco-Routern unterstützt:
•
Cisco 826 und Cisco 836
•
Cisco 827, Cisco 827H, Cisco 827-4V und Cisco 837
•
Cisco 828
•
Cisco 831
•
Cisco SOHO 77, Cisco SOHO 77H, Cisco SOHO 78, Cisco SOHO 91, Cisco SOHO 96 und Cisco SOHO 97
Vor Cisco IOS Version 12.1(5) konnten die DHCP-Optionen auf dem Cisco IOS-DHCP-Server ausschließlich über die Befehlszeilenschnittstelle (Command-Line Interface, CLI oder BZS) konfiguriert werden. Aber vielleicht möchten Sie dieselben DHCP-Optionen gar nicht auf mehreren DHCP-Servern konfigurieren. Sofern möglich, konfigurieren Sie stattdessen einen Remote-DHCP-Master-Server auf dem Firmen-Backbone. In diesem Fall haben alle lokalen DHCP-Server dieselben auf dem Remote-DHCP-Server konfigurierten DHCP-Optionen.
Der Cisco IOS-DHCP-Server wurde optimiert und ermöglicht nun die automatische Aktualisierung von Konfigurationsinformationen über PPP. Sie können PPP anweisen, den Domain Name Server (DNS), den Windows Information Name Server (WINS) oder den NetB Cisco IOS Name Service (NBNS) sowie die Server-IP-Adressinformationen in einem Cisco IOS-DHCP-Server-Pool automatisch zu konfigurieren.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um den Cisco-Router für den DHCP-Serverimport zu konfigurieren:
Schritt 1
Konfigurieren Sie die asynchrone Transfermodus (ATM)-Schnittstelle und den Asymmetric Digital Subscriber Line (ADSL)-Betriebsmodus.
Schritt 2
Erstellen Sie einen ATM-PVC für Datenverkehr, rufen Sie den Konfigurationsmodus für virtuelle Verbindungen auf, und geben Sie die Virtual Path Identifier/Virtual Channel Identifier (VPI /VCI)-Werte, den Kapselungstyp und das Wähl-Pool-Mitglied an.
Schritt 3
Erstellen Sie eine Dialer-Schnittstelle.
a.
Rufen Sie den Konfigurationsmodus für die Dialer-Schnittstelle auf.
b.
Geben Sie als MTU-Größe den Wert 1492 an.
c.
Weisen Sie der Dialer-Schnittstelle die ausgehandelte IP-Adresse zu (ip address negotiated).
d.
Konfigurieren Sie die Dialer-Gruppennummer.
e.
Konfigurieren Sie die PPP-Kapselung und (bei Bedarf) das Challenge Handshake Authentication Protocol (CHAP).
f.
Konfigurieren Sie die IP-Aushandlung von DNS- und WINS-Anforderungen.
Schritt 4
Definieren Sie einen IP-DHCP-Pool-Namen.
a.
Konfigurieren Sie den Netzwerk- und Domänennamen (falls benötigt) für den DHCP-Pool.
b.
Geben Sie den Befehl import all ein.
Schritt 5
Konfigurieren Sie eine Dialer-Liste und eine statische Route für die Dialer-Schnittstelle.
Konfigurationsbeispiele
Das folgende Beispiel zeigt die Konfiguration des DHCP-Serverimports auf dem Cisco-Router:
Building configuration...
Current configuration :1510 bytes
no service single-slot-reload-enable
service timestamps debug uptime
service timestamps log uptime
no service password-encryption
logging rate-limit console 10 except errors
username 3620-4 password 0 lab
network 192.150.2.0 255.255.255.0
default-router 192.150.2.100
no ip dhcp-client network-discovery
ip address 192.150.2.100 255.255.255.0
pppoe-client dial-pool-number 1
ip route 0.0.0.0 0.0.0.0 Dialer0
ip nat inside source list 101 interface Dialer0 overload
access-list 101 permit ip any any
dialer-list 1 protocol ip list 101
scheduler max-task-time 5000
Das folgende Beispiel zeigt die Konfiguration für einen DHCP-Proxy-Client:
no service single-slot-reload-enable
service timestamps debug uptime
service timestamps log uptime
no service password-encryption
logging rate-limit console 10 except errors
username 820-uut1 password 0 lab
username 820-uut4 password 0 lab
ip address-pool dhcp-proxy-client
ip dhcp-server 192.150.1.101
ip address 192.150.1.100 255.255.255.0
no atm scrambling cell-payload
interface Virtual-Template1
ip address 2.2.2.1 255.255.255.0
peer default ip address dhcp
ip kerberos source-interface any
ip route 0.0.0.0 0.0.0.0 Ethernet0/0
dialer-list 1 protocol ip permit
Das folgende Beispiel zeigt die Konfiguration auf dem Remote-DHCP-Server:
service timestamps debug uptime
service timestamps log uptime
no service password-encryption
service udp-small-servers
service tcp-small-servers
ip host PAGENT-SECURITY-V3 45.41.44.82 13.15.0.0
ip dhcp excluded-address 2.2.2.1
network 2.2.2.0 255.255.255.0
netbios-name-server 66.22.66.22
ip address 192.150.1.101 255.255.255.0
ip address 192.168.254.165 255.255.255.0
ip route 0.0.0.0 0.0.0.0 1.1.1.1
ip route 0.0.0.0 0.0.0.0 Ethernet0
dialer-list 1 protocol ip permit
no scheduler max-task-time
Konfigurieren der Subnetzmasken-Zustellung durch das IP Control Protocol
Die Funktion der Subnetzmasken-Zustellung durch das IP Control Protocol wird auf den folgenden Cisco-Routern unterstützt:
•
Cisco 826 und Cisco 836
•
Cisco 827, Cisco 827H, Cisco 827-4V, Cisco 831 und Cisco 837
•
Cisco 828
•
Cisco SOHO 77, Cisco SOHO 77H, Cisco SOHO 78, Cisco SOHO 91, Cisco SOHO 96 und Cisco SOHO 97
Die IP Control Protocol (IPCP)-Funktion weist den Geräten am Kundenstandort (Customer Premises Equipment, CPE) IP-Adress-Pools zu. Diese Geräte weisen dem CPE und einem DHCP-Pool dann IP-Adressen zu.
IPCP stellt folgende Funktionen bereit:
•
Das Cisco IOS-CPE-Gerät fordert das Subnetz an und nutzt es.
•
Der Dienst für die Remote-Authentifizierung von Einwählbenutzern (Remote Authentication Dial-In User Service, RADIUS) der Authentifizierung, Autorisierung und Kontovewaltung (AAA) liefert das Subnetz und fügt die vorgesehene Route der entsprechenden Tabelle für die virtuelle Routenweiterleitung (Virtual Route Forwarding, VRF) hinzu.
•
Die Bereitstellung des Subnetzes über IPCP erfolgt am Rand des Anbieternetzwerks oder mithilfe des Edge-Routers.
Auf Clientseite gibt es dann keine DHCP-Unterstützung mehr, weil die CPE die IP-Adresse und die Subnetzmaske nun während der Aushandlung der PPP-Einrichtung erhalten kann. Wenn die CPE die DHCP-Server verwendet, um Adressen für das eigene Netzwerk zuzuweisen, dann können Subnetze über den Knotenroutenprozessor (Node Route Processor, NRP) auf dem Netzwerkzugriffsserver (Network Access Server, NAS) zugewiesen und an die Remote-DHCP-Server der CPE verteilt werden.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um den Cisco-Router (CPE) für IPCP zu konfigurieren:
Schritt 1
Konfigurieren Sie die ATM-Schnittstelle, und rufen Sie den ADSL-Betriebsmodus auf.
Schritt 2
Konfigurieren Sie die ATM-Nebenschnittstelle.
a.
Erstellen Sie einen ATM-PVC für Datenverkehr, rufen Sie den Konfigurationsmodus für virtuelle Verbindungen auf, und geben Sie die VPI- und VCI-Werte an.
b.
Stellen Sie aal5mux ppp als Kapselung für den PVC ein, um den Datenverkehr zu unterstützen.
Schritt 3
Erstellen Sie eine Dialer-Schnittstelle.
a.
Rufen Sie den Konfigurationsmodus für die Dialer-Schnittstelle auf.
b.
Geben Sie den PPP-Kapselungstyp für den PVC an.
c.
Geben Sie den Befehl ip unnumbered Ethernet 0 ein, um der Dialer-Schnittstelle die Ethernet-Schnittstelle zuzuweisen.
d.
Konfigurieren Sie die Dialer-Gruppennummer.
e.
Konfigurieren Sie das CHAP.
f.
Geben Sie den Befehl ppp ipcp mask request ein.
g.
Weisen Sie dieser Dialer-Schnittstelle eine Dialer-Liste zu.
Schritt 4
Definieren Sie einen IP-DHCP-Pool-Namen.
a.
Geben Sie den Befehl import all ein.
b.
Geben Sie den Befehl origin ipcp ein.
Schritt 5
Konfigurieren Sie die Ethernet-Schnittstelle, und weisen Sie einen IP-Adress-Pool zu. Geben Sie den in Schritt 4 definierten Pool-Namen ein.
Schritt 6
Konfigurieren Sie eine Dialer-Liste und eine statische Route für die Dialer-Schnittstelle.
Konfigurationsbeispiele
Das folgende Beispiel zeigt die IPCP-Konfiguration auf dem Cisco-Router (CPE):
Building configuration...
Current configuration :1247 bytes
no service single-slot-reload-enable
service timestamps debug datetime msec
service timestamps log uptime
no service password-encryption
logging rate-limit console 10 except errors
username 6400-nrp2 password 0 lab
no ip dhcp-client network-discovery
ip address pool IPPOOLTEST
interface ATM0.1 point-to-point
encapsulation aal5mux ppp dialer
ppp authentication chap callin
ppp chap hostname router-8274v-1
ppp chap password 7 12150415
ip route 0.0.0.0 0.0.0.0 Dialer0
dialer-list 1 protocol ip permit
scheduler max-task-time 5000
Das folgende Beispiel zeigt die IPCP-Konfiguration auf dem Remote-Server:
Building configuration...
Current configuration :1654 bytes
service timestamps debug uptime
service timestamps log uptime
no service password-encryption
aaa authentication ppp default group radius
aaa authorization network default group radius
username router-8274v-1 password 0 lab
username TB2-8274v-2 password 0 lab
no secondary console enable
interface ATM0/0/0.4 point-to-point
encapsulation aal5mux ppp Virtual-Template5
!interface ATM0/0/0.5 point-to-point
protocol ip 7.0.0.60 broadcast
encapsulation aal5mux ppp Virtual-Template6
description admin IP address 192.168.254.201 255.255.255.0
ip address 192.168.254.240 255.255.255.0
interface FastEthernet0/0/0
ip address 192.168.100.101 255.255.255.0
interface Virtual-Template5
ip unnumbered FastEthernet0/0/0
no peer default ip address
interface Virtual-Template6
ip unnumbered FastEthernet0/0/0
no peer default ip address
ip radius source-interface FastEthernet0/0/0
radius-server host 192.168.100.100 auth-port 1645 acct-port 1646
radius-server retransmit 3
radius-server attribute nas-port format d
Das folgende Beispiel zeigt die IPCP-Konfiguration auf dem RADIUS-Server (Cisco Access Registrar 1.5):
/opt/AICar1/usrbin-4 % ./aregcmd
Access Registrar Configuration Utility Version 1.5
Copyright (C) 1995-1998 by American Internet Corporation, and
1998-2000 by
Cisco Systems, Inc. All rights reserved.
400 Login failed/opt/AICar1/usrbin-5 % ./aregcmd
Access Registrar Configuration Utility Version 1.5
Copyright (C) 1995-1998 by American Internet Corporation, and
1998-2000 by
Cisco Systems, Inc. All rights reserved.
LicenseKey = SBUC-7DQF-PM1E-5HPC (expires in 51 days)
Server 'Radius' is Running, its health is 10 out of 10
DefaultAuthenticationService~ = local-users
DefaultAuthorizationService~ = local-users
DefaultAccountingService~ = local-file
[ //localhost/Radius/Profiles ]
Entries 1 to 6 from 6 total entries
[ //localhost/Radius/Profiles ]
Entries 1 to 6 from 6 total entries
[ //localhost/Radius/Profiles/router-8274v-1 ]
[ //localhost/Radius/Profiles/router-8274v-1 ]
[ //localhost/Radius/Profiles/router-8274v-1/Attributes ]
cisco-avpair = "ip:wins-servers=100.100.100.100 200.200.200.200"
cisco-avpair = "ip:dns-servers=60.60.60.60 70.70.70.70"
Framed-Compression = none
Framed-IP-Address = 40.1.2.30
Framed-IP-Netmask = 255.255.255.0
Konfigurieren des Service Assurance Agent
Der Service Assurance Agent (SAA) kann auf den folgenden Cisco-Routern konfiguriert werden:
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Cisco 826 und Cisco 836
•
Cisco 827, Cisco 827H, Cisco 827-4V, Cisco 831 und Cisco 837
•
Cisco 828
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Cisco SOHO 77, Cisco SOHO 77H, Cisco SOHO 78, Cisco SOHO 96 und Cisco SOHO 97
Der Service Assurance Agent (SAA) ist ein Agent, der die Netzwerkleistung überwacht, indem er Schlüsselfaktoren wie die Reaktionszeit, die Verfügbarkeit, Jitter, die Verbindungszeit, den Durchsatz und den Paketverlust misst.
Der SA-Agent ist ein neuer Name und eine Optimierung für die in Cisco IOS Version 11.2 eingeführte Funktion Response Time Reporter (RTR).
Konfigurationsinformationen zu diesem Befehl finden Sie unter dem folgenden URL:
http://www.cisco.com/univercd/cc/td/doc/product/software/ios121/121cgcr/
fun_c/fcprt3/fcd301d.htm#xtocid135130
Konfigurieren von Secure Shell
Secure Shell (SSH) wird auf den folgenden Cisco-Routern unterstützt:
•
Cisco 826 und Cisco 836
•
Cisco 827, Cisco 827H, Cisco 827-4V, Cisco 831 und Cisco 837
•
Cisco 828
•
Cisco SOHO 91, Cisco SOHO 96 und Cisco SOHO 97
Secure Shell (SSH) ist ein Protokoll, das eine sichere Remote-Verbindung zu einem Router bereitstellt. SSH ist in zwei Versionen verfügbar: SSH Version 1 und SSH Version 2. In der Cisco IOS-Software ist nur SSH Version 1 verfügbar.
Konfigurationsinformationen zu diesem Befehl finden Sie unter dem folgenden URL:
http://www.cisco.com/univercd/cc/td/doc/product/software/ios120/120newft/
120limit/120s/120s5/sshv1.htm
Konfigurieren benannter IP-Zugangslisten
Benannte IP-Zugangslisten werden auf den folgenden Cisco-Routern unterstützt:
•
Cisco 826 und Cisco 836
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Cisco 827, Cisco 827H, Cisco 827-4V, Cisco 831 und Cisco 837
•
Cisco 828
•
Cisco SOHO 77, Cisco SOHO 77H, Cisco SOHO 78, Cisco SOHO 96 und Cisco SOHO 97
Sie können IP-Zugangslisten mit einer alphanumerischen Zeichenfolge (Name) anstatt mit einer Nummer kennzeichnen. Wenn Sie benannte Zugangslisten verwenden, können Sie mehrere IP-Zugangslisten in einem Router konfigurieren.
Konfigurationsinformationen zu diesem Befehl finden Sie unter dem folgenden URL:
http://cisco.com/univercd/cc/td/doc/product/software/ios121/121cgcr/ip_c/
ipcprt1/1cdip.htm#xtocid2299616
Konfigurieren der internationalen Telefonunterstützung
Cisco 827-4V-Router bieten internationale Telefonunterstützung (nur H.323) für die folgenden Länder:
•
Italien
•
Dänemark
•
Australien
Internationale Telefonunterstützungsbefehle konfigurieren die Einstellungen für den Sprachanschluss und die Rufnummernanzeige.
Die internationale H.323-Telefonunterstützung wurde getestet und für kompatibel mit den folgenden Geräten für Italien und Dänemark befunden.
Die folgenden Geräte werden in Italien unterstützt:
•
Telefone:
–
Siemens Gigaset 3015 Class Model
–
Telecom Italia MASTER s.p. LUPO VIEW
–
Alcatel Dial Face Mod. SIRIO 2000 Basic A
•
Geräte mit Rufnummernübermittlung:
–
BRONDI INDOVINO
•
Faxgeräte:
–
Canon FAX-B155
Die folgenden Geräte werden in Dänemark unterstützt:
•
Telefone:
–
Tele Danmark dana classic
–
Tele Danmark Danafon Topas
•
Geräte mit Rufnummernübermittlung:
–
DORO Danmark DOROX5
Verwenden Sie die folgende Prozedur, um auf einem Sprachanschluss die Unterstützung der Rufnummernübermittlung, die internationale Kadenz, die Impedanz und die Ruftonfrequenz zu konfigurieren. Beginnen Sie im globalen Konfigurationsmodus:
Schritt 1
Geben Sie den Befehl voice-port number ein, um den Konfigurationsmodus für den Sprachanschluss aufzurufen.
Schritt 2
Geben Sie den Befehl cptone country-code ein, um die Einstellungen für den Rufton, die Ruftonkadenz, die Leitungsimpedanz und die Ruftonfrequenz anzugeben.
Schritt 3
Geben Sie einen der folgenden Befehle ein, um die Rufnummernübermittlung zu aktivieren:
•
Geben Sie den Befehl caller-id enable ein, um die Unterstützung der Rufnummernübermittlung zu aktivieren.
•
Geben Sie den Befehl caller-id alerting alerting-method ein, um die Unterstützung für die Rufnummernübermittlung zu aktivieren und die Benachrichtigungsmethode anzugeben.
Schritt 4
Geben Sie den Befehl caller-id block ein, um die Anzeige der eigenen Rufnummer am anderen Ende der Verbindung zu unterbinden.
Schritt 5
Geben Sie end ein, um den Router-Konfigurationsmodus zu beenden.
Konfigurationsbeispiel
Das folgende Beispiel für die Sprachanschlusskonfiguration zeigt zwei Sprachanschlüsse, die für den Rufton und die Leitungsmerkmale in Dänemark konfiguriert wurden. Die Rufnummernübermittlung ist auf beiden Anschlüssen aktiviert, und Anschluss 1 stellt die Anforderung, die Übermittlung der eigenen Rufnummer an das andere Ende der Verbindung zu unterbinden, wenn ein Telefonanruf von diesem Anschluss ausgeht. Der zweite Anschluss verwendet die Leitungsumkehr als Benachrichtigungsmethode.
timeouts call-disconnect 0
caller-id alerting line-reversal
timeouts call-disconnect 0
Unterstützung für internationalen Rufton, Kadenz, Ruftonfrequenz und Impedanz
Die Standardkonfiguration für den Sprachanschluss enthält den Ländercode für die USA, eine Impedanz von 600 Ohm und eine Ruftonfrequenz von 25 Hz. Die Cisco IOS-Software unterstützt Befehle für die Einstellung des Ruftons, der Kadenz, der Frequenz und der Leitungsimpedanz.
cptone (Befehl)
Verwenden Sie den Befehl cptone im Konfigurationsmodus für Sprachanschlüsse, um einen regionalen, analogen, sprachschnittstellenbezogenen Rufton anzugeben. Mit der Version no dieses Befehls können Sie den ausgewählten Rufton deaktivieren.
cptone { dk | it | au }
no cptone { dk | it | au }
Die folgende Tabelle informiert über die Bedeutung der einzelnen Codes.
Code
|
Land
|
Parameter
|
dk
|
Dänemark
|
POTS-Leitungstyp 2 (komplexe Impedanz), A-law-Codierung, OSI-Trennungsüberwachung, Ruftonfrequenz 25 Hz, Wartezeit 0
|
it
|
Italien
|
POTS-Leitungstyp 2 (komplexe Impedanz), A-law-Codierung, OSI-Trennungsüberwachung, Ruftonfrequenz 25 Hz, Wartezeit 0
|
au
|
Australien
|
POTS-Leitungstyp 2 (komplexe Impedanz), A-law-Codierung, OSI-Trennungsüberwachung, Ruftonfrequenz 20 Hz, Wartezeit 0
|
ring cadence (Befehl)
Zur Angabe der Ruftonkadenz für den Sprachanschluss einer Foreign Exchange Station (FXS) verwenden Sie im Konfigurationsmodus des Sprachanschlusses den Befehl ring cadence. Mit der Version no dieses Befehls stellen Sie den Standardwert für diesen Befehl wieder her.
Der Befehl ring cadence kann die folgenden Werte annehmen.
Wert
|
Bedeutung
|
define
|
Benutzerdefinierte Kadenz
|
pattern01
|
2 Sekunden ein, 4 Sekunden aus
|
pattern02
|
1 Sekunde ein, 4 Sekunden aus
|
pattern03
|
1,5 Sekunden ein, 3,5 Sekunden aus
|
pattern04
|
1 Sekunde ein, 2 Sekunden aus
|
pattern05
|
1 Sekunde ein, 5 Sekunden aus
|
pattern06
|
1 Sekunde ein, 3 Sekunden aus
|
pattern07
|
0,8 Sekunden ein, 3,2 Sekunden aus
|
pattern08
|
1,5 Sekunden ein, 3 Sekunden aus
|
pattern09
|
1,2 Sekunden ein, 3,7 Sekunden aus
|
pattern10
|
1,2 Sekunden ein, 4,7 Sekunden aus
|
pattern11
|
0,4 Sekunden ein, 0,2 Sekunden aus, danach 0,4 Sekunden ein, 2 Sekunden aus
|
pattern12
|
0,4 Sekunden ein, 0,2 Sekunden aus, danach 0,4 Sekunden ein, 2,6 Sekunden aus
|
ring frequency (Befehl)
Zur Angabe der Ruftonfrequenz für einen bestimmten FXS-Sprachanschluss verwenden Sie den Befehl ring frequency im Konfigurationsmodus für den Sprachanschluss. Mit der Version no dieses Befehls stellen Sie den Standardwert für diesen Befehl wieder her.
Zur Auswahl der Ruftonfrequenz verwenden Sie den Befehl wie folgt.
25
|
Legen Sie eine Ruftonfrequenz von 25 Hz fest.
|
50
|
Legen Sie eine Ruftonfrequenz von 50 Hz fest.
|
impedance (Befehl)
Zur Angabe der Endimpedanz einer Sprachanschlussschnittstelle verwenden Sie den Befehl impedance im Konfigurationsmodus des Sprachanschlusses. Mit der Version no dieses Befehls stellen Sie den Standardwert wieder her.
impedance {600c | 600r | 900c | 900r | complex1 | complex2 }
no impedance {600c | 600r | 900c | 900r | complex1 | complex2 }
Die folgende Tabelle informiert über die Bedeutung der einzelnen Codes.
Code
|
Impedanz
|
600c
|
600 Ohm komplex
|
600r
|
600 Ohm echt
|
900c
|
900 Ohm komplex
|
900r
|
900 Ohm echt
|
complex1
|
komplex 1
|
complex2
|
komplex 2
|
Beachten Sie bei der Verwendung des Befehls impedance folgende Einschränkungen:
•
Mit der Option c600r wird die aktuelle Implementierung des POTS-Leitungstyps 0 ausgewählt.
•
Mit der Option 900r wird die aktuelle Implementierung des POTS-Leitungstyps 1 ausgewählt.
•
Mit den Optionen 600c, 900c, complex1 und complex2 wird die aktuelle Implementierung des POTS-Leitungstyps 2 ausgewählt.
Konfigurieren der internationalen Rufnummernübermittlung
Die Rufnummernübermittlung (Caller ID, CLID) ist ein analoger Dienst, der die Nummer des anrufenden Anschlusses auf dem Terminalgerät des Empfängeranschlusses anzeigt, wenn es einen Anruf empfängt. In einigen Ländern wird statt CLID auch die Abkürzung CLIP (Calling Line Identity Presentation) verwendet. Der Cisco-Router empfängt die CLID-Daten als Teil der H.225-Einrichtungsmeldung und überträgt sie an das Terminalgerät, bei dem es sich um ein CLID-Gerät oder ein Telefon handelt, das CLID-Meldungen anzeigen kann.
Es gibt zwei CLID-Typen: Typ I und Typ II. Typ I überträgt die CLID-Informationen, wenn das Empfängertelefon aufgelegt ist. Typ II überträgt die CLID-Informationen, wenn das Empfängertelefon abgenommen wurde. In dieser Version wird CLID nur im Typ I unterstützt.
caller-id enable (Befehl)
Um das Senden der Rufnummer an den FXS-Sprachanschluss zuzulassen, verwenden Sie den Befehl caller-id enable im Konfigurationsmodus für den Sprachanschluss. Wenn Sie das Senden dieser Information deaktivieren möchten, verwenden Sie die Version no dieses Befehls. Damit werden auch alle anderen Einstellungen für die Konfiguration der Rufnummernübermittlung für diesen Sprachanschluss gelöscht.
Der im Befehl cptone angegebene Ländercode muss eines der Länder repräsentieren, für die die Rufnummernübermittlung unterstützt wird. Die Rufnummernübermittlung ist standardmäßig deaktiviert.
caller-id alerting (Befehl)
Geben Sie die Benachrichtigungsmethode für die Rufnummernübermittlung an, und aktivieren Sie die Unterstützung für die Rufnummernübermittlung, indem Sie den Befehl caller-id alerting im Konfigurationsmodus für den Sprachanschluss verwenden. Die Version no dieses Befehls stellt den Ruftontyp 1 als Benachrichtigungstyp für die Rufnummernübermittlung ein.
caller-id alerting { line-reversal | pre-ring | ring < 1 | 2 > }
no caller-id alerting { line-reversal | pre-ring | ring < 1 | 2 > }
Die Benachrichtigungsmethoden werden in der folgenden Tabelle beschrieben.
Benachrichtigungsmethode
|
Beschreibung
|
line-reversal
|
Verwenden Sie die Leitungsumkehr als Benachrichtigungsmethode.
|
pre-ring
|
Geben Sie einen Wert von 250 Millisekunden für die Benachrichtigungsmethode vor dem Rufton für die Rufnummernanzeige bei aufgelegtem Gerät (Typ 1) an einem FXS-Sprachanschluss an.
|
ring < 1 | 2 >
|
Legen Sie den Ruftonzyklus für den Empfang der Rufnummerninformation bei aufgelegtem Gerät (Typ 1) an einem FXS-Sprachanschluss fest.
|
| |
1 - Wenn von Ihrer Telefongesellschaft angegeben, verwenden Sie diese Einstellung zur Rufnummernanzeige nach dem ersten Rufton an der Empfängerstation.
|
| |
2 - Wenn von Ihrer Telefongesellschaft angegeben, verwenden Sie diese Einstellung zur Rufnummernanzeige nach dem zweiten Rufton.
|
Die Standard-Benachrichtigungsmethode ist ring 1. Wenn in dem Land, in dem der Router installiert wird, eine andere Benachrichtigungsmethode verwendet wird, muss die entsprechende Methode konfiguriert werden. Der Befehl caller-id alerting ring kann in Ländern verwendet werden, in denen der BellCore/Telcordia-Standard gilt. Die Ruftonbefehle caller-id alerting line-reversal, caller-id alerting pre-ring und caller-id alerting können in Ländern verwendet werden, in denen der BellCore/Telcordia-Standard nicht gilt.
Der Befehl caller-id alerting aktiviert automatisch die Unterstützung für die Rufnummernübermittlung für den angegebenen Sprachanschluss.
caller-id block (Befehl)
Wenn Sie die Anzeige der Rufnummer am anderen Ende einer Telefonverbindung für Anrufe unterbinden möchten, die von einem FXS-Anschluss abgehen, verwenden Sie den Sprachanschluss-Konfigurationsbefehl caller-id block auf diesem FXS-Sprachanschluss. Wenn Sie die Anzeige dieser Information zulassen möchten, verwenden Sie die Version no dieses Befehls.
Standardmäßig ist keine Unterbindung der Rufnummernübermittlung eingestellt.
Hinweis
Die Daten der anrufenden Seite sind im gerouteten netzinternen Anruf enthalten, da sie häufig auch für andere Zwecke benötigt werden, z. B. bei der Kontoabrechnung und der Sperrung von Anrufen. Die Unterbindungsanforderung für die Anzeige der Daten der anrufenden Seite auf abschließenden FXS-Anschlüssen wird von den Cisco-Routern in der Regel akzeptiert. Für die Akzeptanz dieser Anforderung durch andere Geräte kann jedoch keine Garantie gegeben werden.
Konfigurieren der Committed Access Rate
Diese Funktion ist auf den folgenden Cisco-Routern verfügbar:
•
Cisco 826 und Cisco 836
•
Cisco 827, Cisco 827H, Cisco 827-4V, Cisco 831 und Cisco 837
•
Cisco 828
Verwenden Sie die Committed Access Rate (CAR), um die Bandbreitenübertragungsraten auf bestimmte Verkehrsquellen und -ziele zu beschränken und Richtlinien für die Behandlung von Verkehr festzulegen, der gegen die angegebenen Bandbreitenzuweisungen verstößt. Zum Aktivieren der CAR geben Sie im Konfigurationsmodus für die ATM-Schnittstelle den Befehl rate-limit ein.
Konfigurationsbeispiel
Das folgende Beispiel zeigt eine CAR-Konfiguration:
interface ATM0.1 point-to-point
ip address 10.0.0.10 255.255.255.0
rate-limit output 368000 2000 2000 conform-action set-dscp-transmit
40 exceed-action set-dscp-transmit 48
protocol ip 10.0.0.9 broadcast
Konfigurieren der VPN IPSec-Unterstützung über NAT
Diese Funktion ist auf den folgenden Cisco-Routern verfügbar:
•
Cisco 826 und Cisco 836
•
Cisco 827, Cisco 827H, Cisco 827-4V, Cisco 831 und Cisco 837
•
Cisco 828
•
Cisco SOHO 77, Cisco SOHO 78, Cisco SOHO 96 und Cisco SOHO 97
Cisco IOS Version 12.2(2)XI NAT unterstützt IP Security (IPSec)-Clientsoftware, die keine Transmission Control Protocol (TCP)- oder User Datagram Protocol (UDP)-Verpackung verwendet. Auf Cisco-Routern ermöglicht diese Funktion die gleichzeitige Verwendung mehrerer PC-basierter IPSec-Clients, auf denen die IPSec-Paketverpackung deaktiviert ist oder nicht unterstützt wird. Wenn an den Router angeschlossene PCs einen IPSec-Tunnel bilden, konvertiert die Netzwerkadressübersetzung (NAT) auf dem Router die privaten IP-Adressen in diesen Paketen in öffentliche IP-Adressen. Diese NAT-Funktion unterstützt auch mehrere Point-to-Point Tunnel Protocol (PPTP)-Sitzungen, die von PCs mit PPTP-Clientsoftware initiiert werden können.
Damit diese Funktion ausgeführt werden kann, müssen Sie den folgenden Befehl im globalen Konfigurationsmodus eingeben:
ip nat inside source list number interface BVI number overload
NAT Default Inside Server Enhancement
Diese Funktion wird auf den folgenden Cisco-Routern unterstützt:
•
Cisco 831, Cisco 836 und Cisco 837
•
Cisco SOHO 91, Cisco SOHO 96 und Cisco SOHO 97
Der NAT-Befehl wurde erweitert, sodass Sie eine interne lokale Adresse angeben können, die Pakete empfängt, die nicht mit den Kriterien in anderen NAT-Anweisungen der Konfiguration übereinstimmen.
Die Syntax lautet wie folgt:
ip nat inside source static inside_local interface interface_name
Konfigurationsbeispiel
Mehrere NAT-Anweisungen leiten den Verkehr an die Adresse 20.0.0.14. Alle Pakete, die nicht mit diesen NAT-Anweisungen übereinstimmen, werden an 20.0.0.16 weitergeleitet.
Current configuration :942 bytes
service timestamps debug uptime
service timestamps log uptime
no service password-encryption
ip ssh authentication-retries 3
crypto mib ipsec flowmib history tunnel size 200
crypto mib ipsec flowmib history failure size 200
ip address 20.0.0.1 255.0.0.0
ip address 10.0.0.1 255.0.0.0
ip nat inside source static tcp 20.0.0.14 80 interface Ethernet1 80
ip nat inside source static udp 20.0.0.14 161 interface Ethernet1 161
ip nat inside source static 20.0.0.16 interface Ethernet1
! 20.0.0.16 is defined as the catch-all address
ip nat inside source static udp 20.0.0.14 1000 interface Ethernet1
1000
! udp port 1000 traffic will be routed to 20.0.0.14
ip nat inside source static tcp 20.0.0.14 23 interface Ethernet1 23
! telnet traffic will be routed to 20.0.0.14
Konfigurieren der Unterstützung von VoAAL2 ATM Forum Profile 9
Der Cisco 827-4V-Router unterstützt die Sprachübertragung über ATM Adaptation Layer 2 (Voice over ATM Adaptation Layer 2, VoAAL2) ATM Forum Profile 9. ATM Forum Profile 9 unterstützt eine Nutzlast von 44 Byte. Dadurch wird die Effizienz der Sprachübertragung optimiert und die Interoperabilität mit TdSoft-Gateways ermöglicht.
Durch diese Funktion kann der Cisco-Router zusammen mit GR.303- und V5.2-Gateways betrieben werden, die mit Switches der Klasse 5 kommunizieren. Der Sprach-PVC wird zu einem VoAAL2-Gateway geroutet, das die allgemeine Empfehlung 303 (General Recommendation 303, GR.303) oder das V5.2-Protokoll unterstützt. Dieses Gateway konvertiert die AAL2-codierten Sprachzellen in ein Format, das über eine Time-Division-Multiplexing-Verbindung an einen Switch der Klasse 5 gesendet werden kann. Der Daten-PVC kann über den Digital Subscriber Line Access Multiplexer (DSLAM) oder Aggregator zum Datennetzwerk geroutet werden.
Konfigurieren von ATM Forum Profile 9
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Unterstützung von ATM Forum Profile 9 für einen Sprachanschluss zu konfigurieren. Beginnen Sie im globalen Konfigurationsmodus.
Schritt 1
Geben Sie den Befehl voice class permanent 1 ein, um eine Sprachklasse zu konfigurieren.
Schritt 2
Geben Sie den Befehl signal timing oos timeout disabled ein, um die Assertion des OOS (Out-of-Service)-Empfangsmusters für die PBX beim Verlust von Signalgebungspaketen zu deaktivieren.
Schritt 3
Geben Sie exit ein, um den Konfigurationsmodus für die Sprachklasse zu beenden.
Schritt 4
Geben Sie voice service voatm ein, um den Konfigurationsmodus für den Sprachdienst aufzurufen.
Schritt 5
Geben Sie den Befehl session protocol aal2 ein.
Schritt 6
Geben Sie mode bles ein, um anzuzeigen, dass VOATM im Modus für den Breitband-Schleifenemulationsdienst (Broadband Loop Emulation Service, BLES) verwendet werden soll.
Schritt 7
Geben Sie exit ein, um den Sitzungsprotokollmodus zu beenden. Geben Sie anschließend exit noch einmal ein, um auch den Konfigurationsmodus für den Sprachdienst zu beenden.
Schritt 8
Geben Sie interface atm0 ein, um den Konfigurationsmodus für die ATM 0-Schnittstelle aufzurufen.
Schritt 9
Geben Sie pvc vpi vci ein, um den Virtual Path Identifier und den Virtual Channel Identifier des PVCs anzugeben.
Schritt 10
Geben Sie vbr-rt pcr acr bcs ein, um die Peak Cell Rate bei variabler Bit-Rate und die Average Cell Rate in Kbit/s sowie die Zellgrenzgröße (Anzahl der Zellen) festzulegen.
Hinweis
Eine Telefonleitung erfordert eine Mindesteinstellung von 78 Kbit/s für den PCR- und ACR-Wert.
Schritt 11
Geben Sie encapsulation aal2 ein, um ATM Adaptation Layer 2 als Kapselungstyp festzulegen.
Schritt 12
Geben Sie no atm cell-clumping-disable ein, um sicherzustellen, dass den Datenpaketen im Laufe von Sprachanrufen genügend Bandbreite zugewiesen wird.
Schritt 13
Geben Sie exit ein, um den Konfigurationsmodus für die ATM 0-Schnittstelle zu beenden.
Schritt 14
Geben Sie den Befehl dial-peer voice tag voatm ein. Mit diesem Befehl wechselt der Router in den Sprachkonfigurationsmodus für den DFÜ-Peer.
Schritt 15
Geben Sie den Befehl session protocol aal2-trunk ein.
Schritt 16
Geben Sie den Befehl session target atm0 pvc vpi/vci cid cid ein.
Dieser Befehl besitzt die folgenden Parameter:
•
vpi - Virtual Path Identifier
•
vci - Virtual Channel Identifier
•
cid - AAL2 Channel Identifier
Schritt 17
Zur Angabe des vom Sprach-DFÜ-Peer zu verwendenden Codec-Profils geben Sie einen der entsprechenden Befehle für codec aal2 profile ein:
•
Geben Sie codec aal2-profile atmf 9 g711alaw ein, um anzugeben, dass nur G.711 A-law verwendet werden soll.
•
Geben Sie codec aal2-profile atmf 9 g711ulaw ein, um anzugeben, dass nur G.711 MU-law verwendet werden soll.
Schritt 18
Geben Sie den Befehl destination-pattern destination string ein. Der destination string ist die Telefonnummer im E.164-Format. Sie muss mit der für den Sprachanschluss konfigurierten Zielzeichenfolge übereinstimmen, damit ein DFÜ-Peer mit einem Sprachanschluss verknüpft werden kann.
Schritt 19
Geben Sie den Befehl voice-class permanent 1 ein, um diesen DFÜ-Peer mit der konfigurierten Sprachklasse zu verknüpfen.
Schritt 20
Geben Sie no vad ein, um anzugeben, dass keine Erkennung von Sprachaktivitäten (Voice Activity Detection, VAD) stattfinden soll.
Schritt 21
Geben Sie exit ein, um den Sprachkonfigurationsmodus für den DFÜ-Peer zu beenden.
Schritt 22
Geben Sie den Befehl voice port # ein, um den Konfigurationsmodus für den Sprachanschluss aufzurufen.
Schritt 23
Geben Sie den Befehl connection trunk destination-pattern ein. Das Zielmuster muss mit der destination-string (Zieladresszeichenfolge) übereinstimmen, die für den DFÜ-Peer konfiguriert wurde.
Schritt 24
Geben Sie den Befehl playout-delay mode fixed no-timestamps ein. Dieser Befehl bewirkt, dass das AAL2-Paket mit einer festen Rate wiedergegeben wird und die Zeitstempel im Paket ignoriert werden.
Schritt 25
Geben Sie end ein, um den Router-Konfigurationsmodus zu beenden.
Konfigurationsbeispiel
Das folgende Beispiel zeigt die Konfiguration für zwei Sprachanschlüsse, auf denen Profile 9 und der G.711 A-law-Codec verwendet werden. VBR-RT, PCR und ACR haben den Wert 312, um 4 Telefonleitungen unterzubringen, obwohl momentan nur 2 Telefonleitungen konfiguriert sind.
signal timing oos timeout disabled
no atm cell-clumping-disable
playout-delay mode fixed no-timestamps
playout-delay mode fixed no-timestamps
!dial-peer voice 1000 voatm
destination-pattern 8881052
session protocol aal2-trunk
session target ATM0 pvc 1/100 16
codec aal2-profile ATMF 9 g711alaw
dial-peer voice 1001 voatm
destination-pattern 8881053
session protocol aal2-trunk
session target ATM0 pvc 1/100 17
codec aal2-profile ATMF 9 g711alaw
Konfigurieren der Unterstützung für ATM OAM F5 Continuity Check
Diese Funktion ist auf den folgenden Cisco-Routern verfügbar:
•
Cisco 826 und Cisco 836
•
Cisco 827, Cisco 827H und Cisco 837
•
Cisco SOHO 77, Cisco SOHO 96 und Cisco SOHO 97
Mithilfe von ATM Operation Administration and Maintenance (OAM) F5-Zellen für die Durchgangprüfung (Continuity Check, CC) können Netzwerkadministratoren Konfigurationsfehler in der ATM-Schicht erkennen. Diese Fehler können Probleme bei der Zustellung eines Zellstroms verursachen oder dazu führen, dass Zellen aus mehreren Quellen unbeabsichtigt zusammengefügt werden.
CC-Zellen stellen ein Dienstwerkzeug bereit, das für die Erkennung von Konnektivitätsproblemen auf der ATM-Ebene optimiert wurde. CC-Zellen werden zwischen einem als Quellstandort festgelegten Router und einem als Senkenstandort definierten Router gesendet. Der lokale Router kann als Quelle, als Senke oder beides konfiguriert werden. Es ist nicht notwendig, eine CC-Konfiguration auf dem Router am anderen Ende des Segments einzugeben, da der Router, auf dem das CC konfiguriert wurde, eine CC-Aktivierungsanforderung an den Router am anderen Ende des Segments sendet, in der dieser angewiesen wird, als Quelle oder als Senke zu fungieren.
oam-pvc manage cc (Befehl)
Der Befehl oam-pvc manage cc konfiguriert die Durchgangsprüfung auf einem PVC. Mit der Version no dieses Befehls deaktivieren Sie die Durchgangsprüfung auf dem Segment.
oam-pvc manage cc segment direction [ source | sink | both ]
no oam-pvc manage cc segment direction [ source | sink | both ]
Syntaxbeschreibung
segment direction gibt die Richtung der CC-Zellübertragung an.
source (Quelle)
|
Der Router fungiert als Quelle der CC-Zellen.
|
sink (Senke)
|
Der Router fungiert als Senke oder Ziel für die übertragenen CC-Zellen.
|
both (beide)
|
Der Router fungiert als Quelle und als Senke.
|
Standard
Standardmäßig ist die Segmentrichtung als Senke eingestellt.
Befehlsmodus
PVC-Konfigurationsmodus.
Meldungsrichtlinien
Der Befehl no oam-pvc manage cc deaktiviert die Durchgangsprüfung ungeachtet der Richtung, in der sie ausgeführt wird, und ungeachtet des Routers, der die Prüfung initiiert hat.
Konfigurationsbeispiele
Die folgende Konfiguration aktiviert CC über das Segment und bewirkt, dass der Router als Quelle fungiert.
ip address 10.0.0.3 255.255.255.0
oam-pvc manage cc segment direction source
Die folgende Konfiguration aktiviert CC über das Segment und bewirkt, dass der Router als Senke fungiert.
ip address 10.0.0.3 255.255.255.0
oam-pvc manage cc segment direction sink
Die folgende Konfiguration aktiviert CC über das Segment und bewirkt, dass der Router als Quelle der CC-Zellen und als Senke fungiert:
ip address 10.0.0.3 255.255.255.0
oam-pvc manage cc segment direction both
Die folgende Konfiguration deaktiviert CC für das Segment:
ip address 10.0.0.3 255.255.255.0
oam retry cc activation-count deactivation-count retry-frequency (Befehl)
Der Befehl oam retry cc activation-count deactivation-count retry-frequency stellt die Frequenz ein, mit der CC-Aktivierungs- und CC-Deaktivierungsanforderungen an den Router am anderen Ende des Segments gesendet werden. Die Version no dieses Befehls entfernt diese Einstellungen.
oam retry cc activation-count number deactivation-count number
retry-frequency seconds
no oam retry cc activation-count number deactivation-count number
retry-frequency seconds
Syntaxbeschreibung
activation-count
|
Gibt an, wie oft die Aktivierungsmeldung maximal gesendet wird, bevor eine Bestätigung empfangen wird.
|
deactivation-count
|
Gibt an, wie oft die Deaktivierungsmeldung maximal gesendet wird, bevor eine Bestätigung empfangen wird.
|
retry-frequency
|
Gibt das Intervall zwischen den Versuchen an.
|
Standard
Es gibt keine Standardeinstellung.
Befehlsmodus
PVC-Konfiguration.
Beispielkonfiguration
Die folgende Konfiguration legt die Anzahl der maximal zu sendenden CC-Aktivierungs- und -Deaktivierungsmeldungen sowie das Intervall für die Versuche fest:
ip address 10.0.0.3 255.255.255.0
oam-pvc manage cc segment direction source
retry activation-count 10 deactivation-count 10 retry-frequency 3
oam-pvc manage cc deny (Befehl)
Der Befehl oam-pvc manage cc deny deaktiviert die CC-Unterstützung auf der virtuellen Verbindung (Virtual Circuit, VC), unter der der Befehl eingegeben wurde. Ein PVC, auf dem die CC-Unterstützung deaktiviert wurde, lehnt CC-Aktivierungsanforderungen ab. Die Version no dieses Befehls reaktiviert die CC-Unterstützung auf dem VC.
no oam-pvc manage cc deny
Standard
CC wird standardmäßig unterstützt.
Befehlsmodus
PVC-Konfigurationsmodus.
Beispielkonfiguration
Die folgende Konfiguration verweigert CC für das Segment:
ip address 10.0.0.3 255.255.255.0
debug atm oam cc (Befehl)
Die Ergebnisse der Durchgangsprüfung werden angezeigt, wenn Sie den Befehl debug atm oam cc verwenden. Die Version no dieses Befehls deaktiviert das Debugging der Durchgangsprüfung.
debug atm oam cc interface atm number
no debug atm oam cc interface atm number
Syntaxbeschreibung
number
|
ATM-Schnittstellennummer.
|
Standard
Deaktiviert.
Befehlsmodus
Privilegierter EXEC-Modus.
Beispielausgabe
Die folgende Beispielausgabe für den Befehl debug atm oam cc zeichnet die Aktivitäten beginnend bei der Eingabe des Befehls oam-pvc manage cc und endend mit der Eingabe des Befehls no oam-pvc manage cc auf. Als Schnittstelle wurde ATM 0 und als Segmentrichtung „both" angegeben. Die Ausgabe zeigt eine gesendete und bestätigte Aktivierungsanforderung, eine Serie von CC-Zellen, die von den Routern an jedem Ende des Segmentes gesendet wurden, sowie eine Deaktivierungsanforderung und -bestätigung.
router#debug atm oam cc interface atm0
ATM OAM CC cells debugging is on
00:15:05: CC ACTIVATE MSG (ATM0) I:VCD#1 VC 1/40 OAM Cell Type:4 OAM
Type:8 OAM Func:1 Direction:3 CTag:5
00:15:05: CC ACTIVATE CONFIRM MSG (ATM0) O:VCD#1 VC 1/40 OAM Cell
Type:4 OAM Type:8 OAM Func:1 Direction:3 CTag:5
00:15:06: CC CELL (ATM0) O:VCD#1 VC 1/40 OAM Cell Type:4 OAM Type:1
00:15:07: CC CELL (ATM0) I:VCD#1 VC 1/40 OAM Cell Type:4 OAM Type:1
OAM Func:4
00:15:08: CC CELL (ATM0) O:VCD#1 VC 1/40 OAM Cell Type:4 OAM Type:1
OAM Func:4
00:15:09: CC CELL (ATM0) I:VCD#1 VC 1/40 OAM Cell Type:4 OAM Type:1
OAM Func:4
00:15:10: CC CELL (ATM0) O:VCD#1 VC 1/40 OAM Cell Type:4 OAM Type:1
OAM Func:4
00:15:11: CC CELL (ATM0) I:VCD#1 VC 1/40 OAM Cell Type:4 OAM Type:1
OAM Func:4
00:15:12: CC CELL (ATM0) O:VCD#1 VC 1/40 OAM Cell Type:4 OAM Type:1
OAM Func:4
00:15:13: CC CELL (ATM0) I:VCD#1 VC 1/40 OAM Cell Type:4 OAM Type:1
OAM Func:4
00:15:14: CC CELL (ATM0) O:VCD#1 VC 1/40 OAM Cell Type:4 OAM Type:1
OAM Func:4
00:15:15: CC CELL (ATM0) I:VCD#1 VC 1/40 OAM Cell Type:4 OAM Type:1
OAM Func:4
00:15:16: CC CELL (ATM0) O:VCD#1 VC 1/40 OAM Cell Type:4 OAM Type:1
OAM Func:4
00:15:17: CC CELL (ATM0) I:VCD#1 VC 1/40 OAM Cell Type:4 OAM Type:1
OAM Func:4
00:15:18: CC CELL (ATM0) O:VCD#1 VC 1/40 OAM Cell Type:4 OAM Type:1
OAM Func:4
00:15:19: CC CELL (ATM0) I:VCD#1 VC 1/40 OAM Cell Type:4 OAM Type:1
OAM Func:4
00:15:19: CC DEACTIVATE MSG (ATM0) I:VCD#1 VC 1/40 OAM Cell Type:4 OAM
Type:8 OAM Func:1 Direction:3 CTag:6
00:15:19: CC DEACTIVATE CONFIRM MSG (ATM0) O:VCD#1 VC 1/40 OAM Cell
Type:4 OAM Type:8 OAM Func:1 Direction:3 CTag:6
In der folgenden Tabelle sind die wichtigen Felder beschrieben.
Feld
|
Beschreibung
|
00:15:05
|
Zeitstempel.
|
CC ACTIVATE MSG (ATM0)
|
Meldungstyp und Schnittstelle.
|
0
|
Quelle.
|
1
|
Senke.
|
VC 1/40
|
Virtual Circuit Identifier.
|
Direction:3
|
Angabe der Richtung, in die sich die Zellen bewegen. 1 bedeutet, dass der lokale Router eine Senke ist. 2 gibt an, dass der lokale Router die Quelle ist. 3 bedeutet, dass beide Router als Quelle und Senke fungieren.
|
Konfigurieren der RADIUS-Unterstützung
Der Dienst für die Remote-Authentifizierung von Einwählbenutzern (Remote Authentication Dial-In User Service, RADIUS) wird auf den folgenden Cisco-Routern unterstützt:
•
Cisco 826 und Cisco 836
•
Cisco 827, Cisco 827H, Cisco 827-4V, Cisco 831 und Cisco 837
•
Cisco 828
Mithilfe von RADIUS können Sie Ihr Netzwerk gegen unbefugten Zugriff schützen. Ein RADIUS-Server muss im Netzwerk des Dienstanbieters oder der Firma konfiguriert werden, damit der Router RADIUS-Clientfunktionen nutzen kann.
Konfigurieren des Cisco Easy VPN-Clients
Router und andere Formen des Breitbandzugriffs stellen Hochleistungsverbindungen zum Internet bereit. Viele Anwendungen benötigen jedoch außerdem die Sicherheit von Virtual Private Network (VPN)-Verbindungen, die eine hoch komplexe Authentifizierung implementieren und die Daten zwischen zwei bestimmten Endpunkten verschlüsseln. Das Einrichten einer VPN-Verbindung zwischen zwei Routern kann ziemlich kompliziert sein und erfordert in der Regel ein enges Zusammenwirken der Netzwerkadministratoren bei der Konfiguration der VPN-Parameter beider Router.
Die Funktion Cisco Easy VPN-Client eliminiert den Großteil dieser langwierigen Arbeit durch die Implementierung des Unity Client-Protokolls von Cisco. Dieses Protokoll ermöglicht, dass die meisten VPN-Parameter auf einem VPN 3000-Konzentrator definiert werden, der als IPSec-Server fungiert.
Nach der Konfiguration des IPSec-Servers können Sie mit minimalem Konfigurationsaufwand eine VPN-Verbindung auf einem IPSec-Client, z. B. auf einem unterstützten Router der Serie Cisco 800, erstellen. Wenn der IPSec-Client dann die VPN-Tunnelverbindung initiiert, wendet der IPSec-Server die IPSec-Richtlinien für den IPSec-Client an und erstellt die entsprechende VPN-Tunnelverbindung.
Die Funktion Cisco Easy VPN-Client unterstützt zwei Betriebsmodi:
•
Client - Gibt an, dass die Netzwerkadressübersetzung/Anschlussadressübersetzung (NAT/PAT) ausgeführt wird, sodass die PCs und andere Hosts auf der Clientseite des VPN-Tunnels ein privates Netzwerk bilden, das keine IP-Adressen im IP-Adressbereich des Zielservers verwendet.
•
Netzwerkerweiterung - Gibt an, dass die PCs und andere Hosts auf der Clientseite des VPN-Tunnels IP-Adressen im IP-Adressbereich des Ziel-Unternehmensnetzwerks erhalten, sodass sie ein logisches Netzwerk bilden.
Beide Betriebsmodi unterstützen optional auch die geteilte Tunnelung, die den sicheren Zugriff auf Firmenressourcen über den VPN-Tunnel erlaubt und gleichzeitig den Internetzugriff über die Verbindung zu einem ISP oder anderen Dienst zulässt (und damit das Unternehmensnetzwerk aus dem Web-Zugriffspfad entfernt). Diese Konfiguration wird durch eine einfache, auf dem IPSec-Server implementierte Zugriffsliste aktiviert.
Hinweis
Router der Serie Cisco 800 werden als IPSec-Clients von VPN 3000-Konzentratoren unterstützt. Unterstützung für weitere IPSec-Server wird in einer der nächsten Versionen verfügbar sein. Lesen Sie auch die Cisco IOS-Versionshinweise für die aktuelle Version, um festzustellen, ob weitere Beschränkungen für die Verwendung des Cisco Easy VPN-Clients gelten.
Easy VPN-Dokumentation
Die Versionshinweise „Cisco EZVPN Client for the Cisco uBR905/uBR925 Cable Access Routers" (Cisco EZVPV-Client für Cisco uBR905/uBR925-Kabel-Zugriff-Router) enthalten Anweisungen zur Konfiguration des DHCP-Server-Pools und des für die Easy VPN-Implementierung benötigten Easy VPN-Client-Profils sowie Beispielkonfigurationen für den IPSec-Server und Beschreibungen von Befehlen für die Verwaltung von Easy Virtual Private Networking.
Konfigurationsbeispiel
Dieser Abschnitt enthält ein Konfigurationsbeispiel im Clientmodus für den Cisco 827-Router.
Das folgende Beispiel konfiguriert einen Cisco 827-Router als IPSec-Client, der die Cisco Easy VPN-Funktion im Clientbetriebsmodus verwendet. Dieses Beispiel zeigt die folgenden Komponenten der Konfiguration für den Cisco Easy VPN-Client:
•
DHCP-Server-Pool - Der Befehl ip dhcp pool erstellt einen Pool von IP-Adressen, die den PCs zugewiesen werden, die an die Ethernet 1-Schnittstelle des Routers angeschlossen sind. Der Pool weist Adressen im privaten Adressbereich der Klasse C (192.168.100.0) zu und konfiguriert jeden PC mit der Standardroute 192.168.100.1, d. h. mit der IP-Adresse, die der Ethernet-Schnittstelle des Routers zugewiesen wurde.
•
EzVPN-Client-Konfiguration - Der erste Befehl crypto ipsec client ezvpn hw-client (globaler Konfigurationsmodus) erstellt eine EzVPN-Client-Konfiguration mit dem Namen hw-client. Diese Konfiguration gibt hw-client-groupname als Gruppennamen und hw-client-password als gemeinsam genutzten Schlüsselwert an. Außerdem legt sie die IP-Adresse 188.185.0.5 als Peer-Ziel fest. (Diese Adresse wurde der Schnittstelle zugewiesen, die auf dem Ziel-Peer-Router mit dem Internet verbunden ist.) Die EzVPN-Konfiguration gilt für den Standardbetriebsmodus client.
Hinweis
Wenn auf dem Router auch DNS konfiguriert ist, unterstützt die Option peer auch einen Host-Namen anstelle einer IP-Adresse.
•
Der zweite Befehl crypto ipsec client ezvpn hw-client (Konfigurationsmodus für ATM 0-Schnittstelle) weist der ATM 0-Schnittstelle die EzVPN-Client-Konfiguration zu, sodass der gesamte auf dieser Schnittstelle empfangene und übertragene Verkehr über den VPN-Tunnel gesendet wird.
Es folgt die Ausgabe für den Befehl show running-config:
Current configuration :1040 bytes
service timestamps debug uptime
service timestamps log uptime
no service password-encryption
ip dhcp excluded-address 192.168.100.1
network 192.168.100.0 255.255.255.0
default-router 192.168.100.1
ip ssh authentication-retries 3
crypto ipsec client ezvpn hw-client
group hw-client-groupname key hw-client-password
ip address 192.168.100.1 255.255.255.0
ip address 192.168.101.18 255.255.255.0
protocol ip 192.168.101.19 broadcast
crypto ipsec client ezvpn hw-client
ip route 0.0.0.0 0.0.0.0 ATM0
ip route 50.0.0.0 255.0.0.0 40.0.0.19
Konfigurieren von Dial-on-Demand Routing für PPPoE-Client
Dial-on-Demand Routing (DDR) für PPPoE-Clients wird auf den folgenden Cisco-Routern unterstützt:
•
Cisco 826 und Cisco 836
•
Cisco 827, 827H, Cisco 827-4V, Cisco 831 und Cisco 837
•
Cisco 828
•
Cisco SOHO 77, Cisco SOHO 77H, Cisco SOHO 78, Cisco SOHO 91, Cisco SOHO 96 und Cisco SOHO 97
Das DDR für PPPoE-Clients bietet Flexibilität für Teilnehmer, deren ISP-Gebühren nach der Netzwerkverbindungszeit abgerechnet werden (Nicht-Pauschaldienste). Mit der DDR für PPPoE-Funktion können Sie einen Verkehrstyp als vorrangigen Verkehr festlegen. Anschließend können Sie den Router so konfigurieren, dass er die PPPoE-Verbindung aktiviert, sobald Verkehr dieses Typs von der LAN-Schnittstelle gesendet wird, und sie wieder deaktiviert, wenn der Leerlauf-Timer des Dialers abgelaufen ist.
DDR wird im Ethernet 1-Konfigurationsmodus konfiguriert. Dabei kommt der Befehl pppoe-client dial-pool-number mit dem Schlüsselwort dial-on demand zum Einsatz. Die Syntax sieht folgendermaßen aus.
pppoe-client dial-pool-number number [dial-on-demand]
Syntaxbeschreibungen
dial-pool-number
|
Erstellt einen Wähl-Pool.
|
dial-on-demand
|
Aktiviert DDR.
|
Konfigurieren von DDR für einen PPPoE-Client
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um DDR für einen PPPoE-Client zu konfigurieren. Beginnen Sie im globalen Konfigurationsmodus:
Schritt 1
Aktivieren Sie VPDN.
a.
Geben Sie den Befehl vpdn enable im globalen Konfigurationsmodus ein.
b.
Geben Sie den Befehl no vpdn logging ein, um die VPDN-Protokollierung zu deaktivieren.
Schritt 2
Konfigurieren Sie eine Virtual Private Dial-up Network (VPDN)-Gruppe.
a.
Geben Sie den Befehl vpdn-group number im globalen Konfigurationsmodus ein, um den VPDN-Gruppenkonfigurationsmodus aufzurufen.
b.
Geben Sie request-dialin ein, um den Einwählmodus anzugeben.
Schritt 3
Konfigurieren Sie die Ethernet 1-Schnittstelle.
a.
Geben Sie interface Ethernet 1 ein, um den Konfigurationsmodus für die Ethernet 1-Schnittstelle aufzurufen.
b.
Geben Sie pppoe enable ein, um PPPoE für diese Schnittstelle zu aktivieren.
c.
Aktivieren Sie DDR, und erstellen Sie einen Wähl-Pool, indem Sie pppoe-client dial-pool-number number dial-on-demand eingeben. Der Wert für number muss mit der VPDN-Gruppennummer übereinstimmen.
Schritt 4
Konfigurieren Sie die Dialer-Schnittstelle.
a.
Geben Sie interface dialer 1 ein, um den Konfigurationsmodus für die Dialer-Schnittstelle aufzurufen.
b.
Geben Sie ip address negotiated ein, um festzulegen, dass die IP-Adresse mit dem DHCP-Server ausgehandelt wird.
c.
Legen Sie die maximale Größe für Übertragungseinheiten fest, indem Sie ip mtu 1492 eingeben.
d.
Stellen Sie den Kapselungstyp ein, indem Sie encapsulation ppp eingeben.
e.
Geben Sie den Befehl dialer pool number ein, um die Dialer-Schnittstelle mit dem für die Ethernet 1-Schnittstelle erstellten Dialer-Pool zu verknüpfen.
f.
Stellen Sie das Intervall des Leerlauf-Timers ein, indem Sie dialer idle-timeout 180 either eingeben. Das Schlüsselwort either gibt an, dass der Leerlauf-Timer sowohl durch ankommenden als auch abgehenden Verkehr zurückgesetzt wird.
Hinweis
Der Wert 0 legt fest, dass der Timer niemals abläuft und die Verbindung immer aktiv ist.
g.
Geben Sie dialer hold-queue 100 ein, um eine Warteschlangengröße einzustellen, die die Aufnahme wichtiger Pakete erlaubt, bevor die Verbindung hergestellt wird.
h.
Geben Sie dialer-group 1 ein, um die Dialer-Liste festzulegen, die den relevanten Verkehr definiert.
i.
Beenden Sie den Konfigurationsmodus für die Dialer 1-Schnittstelle, indem Sie exit eingeben.
Schritt 5
Geben Sie den Befehl dialer-list 1 protocol ip permit im globalen Konfigurationsmodus ein, um IP-Verkehr als relevanten Verkehr zu definieren.
Schritt 6
Erstellen Sie eine statische Route für die Dialer 1-Schnittstelle, indem Sie den Befehl ip route 0.0.0.0 0.0.0.0 dialer 1 permanent eingeben.
Schritt 7
Geben Sie end ein, um den Router-Konfigurationsmodus zu beenden.
Konfigurieren des Weighted Fair Queuing
Weighted Fair Queuing (WFQ) wird auf den folgenden Cisco-Routern unterstützt:
•
Cisco 826 und Cisco 836
•
Cisco 827, Cisco 827H, Cisco 827-4V, Cisco 831 und Cisco 837
•
Cisco 828
WFQ ermöglicht langsamen (z. B. seriellen) Verbindungen die faire Behandlung aller Verkehrstypen. Um dies zu erreichen, klassifiziert WFQ den Verkehr anhand von Ebene 3- und Ebene 4-Informationen wie z. B. IP-Adressen und TCP-Ports in unterschiedliche Flüsse (auch bekannt als Konversationen). Das Definieren von Zugriffslisten durch Sie ist dazu nicht notwendig. Dies bedeutet, dass Verkehr mit geringer Bandbreite Priorität gegenüber Verkehr mit hoher Bandbreite hat, weil Verkehr mit hoher Bandbreite das Übertragungsmedium proportional zu der ihm zugewiesenen Gewichtung belegt. WFQ ist in Cisco IOS-Abbildern von IP Base und IP Firewall verfügbar.
Für das WFQ gelten gewisse Beschränkungen: Es ist nicht skalierbar, wenn sich die Flussmenge beträchtlich erhöht, und das native WFQ steht auf Hochgeschwindigkeitsschnittstellen wie ATM-Schnittstellen nicht zur Verfügung. Das in Cisco IOS Plus-Abbildern verfügbare WFQ auf Klassenbasis umgeht diese Beschränkungen.
Konfigurieren des Weighted Fair Queuing
Die folgende Prozedur zeigt, wie WFQ auf die ATM-Schnittstelle eines Cisco-Routers angewendet wird.
Schritt 1
Erstellen Sie eine Richtlinienzuordnung für WFQ.
a.
Geben Sie den Befehl policy-map mapsname im globalen Konfigurationsmodus ein, um eine WFQ-Richtlinie zu erstellen. Sie könnten beispielsweise den Zuordnungsnamen wfq verwenden, um anzugeben, dass dies die Richtlinienzuordnung für WFQ ist.
b.
Geben Sie class class-default ein, um die Standardklasse für alle Verkehrstypen zu verwenden.
c.
Wenden Sie WFQ auf den gesamten Verkehr an, indem Sie den Befehl fair-queue eingeben.
d.
Geben Sie zweimal exit ein, um zum globalen Konfigurationsmodus zurückzukehren.
Schritt 2
Wenden Sie die Richtlinienzuordnung auf die Router-Schnittstelle an.
a.
Geben Sie interface atm number ein, wobei number für die ATM-Schnittstellennummer steht.
b.
Geben Sie pvc vpi/vci ein, um festzulegen, auf welchen PVC Sie die Richtlinienzuordnung anwenden.
c.
Geben Sie service-policy output map-name ein, um die Richtlinie auf diesen PVC anzuwenden. Wenn Sie die Richtlinienzuordnung wfq genannt haben, geben Sie den Befehl service-policy output wfq ein.
Schritt 3
Geben Sie end ein, um den Router-Konfigurationsmodus zu beenden.
Beispielkonfiguration
Die folgende Konfiguration wendet das WFQ auf den PVC 0/33 der ATM 0.1-Schnittstelle an. Die Richtlinienzuordnung wfq wird erstellt und das WFQ auf die darin angegebene Standardklasse angewendet. Anschließend wird der Name wfq als Referenz in die ATM 0.1-Schnittstellenkonfiguration aufgenommen.
service timestamps debug uptime
service timestamps log uptime
no service password encryption
ip address 192.168.1.1 255.255.255.0
service-policy output wfq
scheduler max-task-time 5000
Konfigurieren von DSL-Befehlen
In den Abschnitten unten werden die unterstützten DSL-Befehle erläutert.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um DSL-BZS-Befehle zu konfigurieren.
| |
Befehl
|
Zweck
|
Schritt 1
|
dsl noise-margin
|
Legt den Offset für Rauschbegrenzung fest.
|
Schritt 2
|
max-tone-bits
|
Legt die maximalen Bits pro Tonlimit fest.
|
Schritt 3
|
gain-setting rx-offset
|
Legt den Offset für Empfangsverstärkung fest.
|
Schritt 4
|
gain-setting tx-offset
|
Legt den Offset für Übertragungsverstärkung fest.
|
Konfigurationsbeispiel
Es folgt ein Konfigurationsbeispiel für den dsl-Befehl.
dsl gain-setting tx-offset 0
dsl gain-setting rx-offset 1
Aktivieren des DSL-Trainingsprotokolls
Die Funktion des DSL-Trainingsprotokolls ist auf den folgenden Cisco-Routern verfügbar:
•
Cisco 826 und Cisco 836
•
Cisco 827, 827H, 827-4V und 837
•
Cisco 828
Ein DSL-Trainingsprotokoll wird standardmäßig bei jeder Kontaktherstellung zwischen Cisco-Router und DSLAM geladen. Das Trainingsprotokoll ist eine Aufzeichnung der Ereignisse, die stattfinden, wenn der Router mit dem DSLAM in der Zentrale die Kommunikationsparameter trainiert oder aushandelt. Das Laden dieses Protokoll verlängert den Trainingsprozess jedoch beträchtlich und ist nicht immer notwendig, wenn der Router die Parameter erfolgreich ausgehandelt hat. Das Laden dieses Protokolls wird mithilfe des Befehls dsl enable-training-log aktiviert. Die Version no dieses Befehls deaktiviert das Laden des DSL-Trainingsprotokolls.
no dsl enable-training-log
Laden des DSL-Trainingsprotokolls und anschließendes Deaktivieren des Ladevorgangs
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um das Trainingsprotokoll zu laden, zu prüfen und anschließend das Laden des Protokolls durch den Router bei der nächsten Parameteraushandlung mit dem DSLAM zu deaktivieren.
Schritt 1
Konfigurieren Sie den Router so, dass das Trainingsprotokoll geladen wird.
a.
Geben Sie den Befehl interface ATM number im globalen Konfigurationsmodus ein, wobei number für die Nummer der ATM-Schnittstelle steht.
b.
Geben Sie dsl enable-training-log ein, um das Laden des Trainingsprotokolls zu aktivieren.
c.
Geben Sie end ein, um den Router-Konfigurationsmodus zu beenden.
Schritt 2
Ziehen Sie das DSL-Kabel aus der DSL-Buchse an der Rückseite des Routers, warten Sie ein paar Sekunden, und schließen Sie das Kabel wieder an.
Schritt 3
Wenn die Meldung „DSL line up" (DSL-Leitung aktiv) erscheint, geben Sie den Befehl show dsl int atm number ein, wobei number für die Nummer der ATM-Schnittstelle steht. Mit diesem Befehl wird das geladene Protokoll angezeigt.
Schritt 4
Wenn Sie entscheiden, dass der Router das Trainingsprotokoll nicht mehr zu laden braucht, konfigurieren Sie ihn neu, indem Sie das Laden des Protokolls deaktivieren. Führen Sie dazu die folgenden Schritte aus.
a.
Geben Sie den Befehl interface ATM number im globalen Konfigurationsmodus ein, wobei number für die Nummer der ATM-Schnittstelle steht.
b.
Geben Sie no dsl enable-training-log ein, um das Laden des Trainingsprotokolls zu deaktivieren.
c.
Geben Sie end ein, um den Router-Konfigurationsmodus zu beenden.
Auswählen der sekundären DSL-Firmware
Dieser Befehl ist auf den folgenden Routern verfügbar:
•
Cisco 827, Cisco 827H und Cisco 827-4V
•
Cisco 837
Mit dem Befehl dsl firmware secondary des ATM-Schnittstellenmodus können Sie die sekundäre DSL-Firmware auswählen.
Wenn Sie zur primären Firmware zurückkehren möchten, geben Sie die Version no dieses Befehls ein.
no dsl firmware secondary
Hinweis
Der Router muss die Kommunikationsparameter neu aushandeln, damit die Konfigurationsänderungen wirksam werden. Wenn neue Kommunikationsparameter für die Leitung ausgehandelt werden sollen, können Sie das DSL-Kabel aus der DSL-Buchse an der Rückseite des Routers ziehen und das DSL-Kabel anschließend erneut anschließen.
Mit dem Befehl show dsl interface atm number können Sie Firmware-Versionen vergleichen, bevor und nachdem Sie neue Kommunikationsparameter für die DSL-Leitung aushandeln.
Ausgabebeispiel
Das folgende Beispiel enthält die Ausgabe für den Befehl show dsl interface atm, bevor der Konfiguration der Befehl dsl secondary firmware hinzugefügt wird.
Modem Status: Showtime (DMTDSL_SHOWTIME)
DSL Mode: ITU G.992.1 (G.DMT)
Vendor Specific:0x0000 0x0002
Vendor Country: 0x00 0x00
Noise Margin: 16.5 dB 17.0 dB
Output Power: 8.0 dBm 12.0 dBm
Attenuation: 0.0 dB 4.0 dB
Interrupts: 652 (1 spurious)
Nachdem der Konfiguration der Befehl dsl firmware secondary hinzugefügt wurde und die Kommunikationsparameter neu ausgehandelt wurden, zeigt sich in der Ausgabe für den Befehl show dsl interface ATM0, dass sich die Softwareversion zu 3.7123 geändert hat.
Modem Status: Showtime (DMTDSL_SHOWTIME)
DSL Mode: ITU G.992.1 (G.DMT)
Vendor Specific:0x0000 0x0002
Vendor Country: 0x00 0x00
Noise Margin: 18.0 dB 17.0 dB
Output Power: 7.5 dBm 12.0 dBm
Attenuation: 0.0 dB 4.0 dB
Interrupts: 1206 (2 spurious)
Konfigurationsbeispiel
Es folgt ein Konfigurationsbeispiel für einen Cisco 827-Router bei Verwendung der sekundären DSL-Firmware.
Building configuration...
Current configuration :738 bytes
service timestamps debug uptime
service timestamps log uptime
no service password-encryption
ip ssh authentication-retries 3
ip address 192.168.5.23 255.255.255.0
interface Virtual-Template1
ip address 2.2.3.4 255.255.255.0
encapsulation aal5mux ppp Virtual-Template1
dsl operating-mode itu-dmt
dsl firmware secondary ===========> New CLI
scheduler max-task-time 5000
Konfigurieren von FTP-Clients
Das File Transfer Protocol (FTP) ist ein Anwendungsprotokoll im Internetprotokollpaket. Es unterstützt Dateiübertragungen zwischen unterschiedlichen Hosts in unterschiedlichen Internetworking-Umgebungen. Mit FTP können Sie eine Datei von einem Computer auf einen anderen Computer verschieben, selbst dann, wenn jeder Computer ein anderes Betriebssystem ausführt und ein anderes Dateispeicherungsformat verwendet. Cisco-Router, die als FTP-Clients auftreten können, können Dateien von FTP-Servern in den Flash-Speicher kopieren.
Wenn die Cisco Router Web Setup (CRWS)-Software auf dem Router installiert ist, aktualisiert diese das Cisco IOS-Abbild im Flash-Speicher per FTP und konfiguriert den Router mit dem erforderlichen FTP-Benutzernamen und FTP-Kennwort.
Achtung 
CRWS kann keine automatischen Aktualisierungen vornehmen, wenn die in der Konfigurationsdatei platzierten Werte für den FTP-Benutzernamen und das FTP-Kennwort geändert werden.
Wenn Sie FTP verwenden müssen, um Systemabbilder manuell in den Flash-Speicher zu kopieren, dann finden Sie unter dem folgenden URL Anleitungen für das Hinzufügen eines FTP-Benutzernamens und eines FTP-Kennworts zur Konfigurationsdatei:
http://www.cisco.com/univercd/cc/td/doc/product/software/ios122/122cgcr/
ffun_c/ffcprt2/fcf008.htm